CCleaner für Windows überflüssig?

Jede Nutzung von Windows hinterlässt Dateien und Eintragungen. Diese Reste sind meist unnötig, belasten den Computer und sind ein Problem für den Schutz der persönlichen Daten.
Ein beliebtes Werkzeug, um den Computer zu reinigen war CCleaner. Leider gab es in der Vergangenheit Ausspähung von Nutzerdaten, Schadprogramme und zunehmend Werbung sowie Aufdrängen von weiteren Programmen. Mit Version 7 hat der Hersteller zwar die Oberfläche neu gestaltet, aber den Funktionsumfang der kostenlosen Version reduziert.

Empfehlung

CCleaner 7 deinstallieren.
Alternative installieren
Vorversion CCleaner 6.39 portable
Glary Utilities 6 portable
BleachBit

Vorversion CCleaner 6.39 portable

Für Leute, die gerne bei CCLeaner bleiben. Version 6.39 ist die letzte vor Version 7. Die portable Version muss man nicht installieren, sie speichert ihre Einstellungen im eigenen Ordner.
Download-Link
https://download.ccleaner.com/portable/ccsetup639.zip
Die Datei entpacken, den entpackten Ordner öffnen und CCleaner64.exe starten. Die Einstellungen sorgfältig wählen, insbesondere automatische Updates deaktivieren.

Glary Utilities 6 portable

Glary Utilities hat einen größeren Funktionsumfang als CCleaner und enthält sowohl klassische Reiniger, als auch Systempflege und Dienstprogramme. Auch Glary Utilities wirbt für Kaufversionen, aber der Umfang der kostenlosen Version ist sehr gut. Es gibt keine Werbung oder Aufdrängen von weiteren Programmen. Die portable Version muss man nicht installieren, sie speichert ihre Einstellungen im eigenen Ordner.
Download-Link
https://download.glarysoft.com/guportable.exe
Die Datei starten; sie entpackt sich selbst. Integrator.exe starten und 1-Click-Maintenance wählen. Das Settings-Symbol anklicken und sorgfältig einstellen. Automatische Reinigung anklicken und 1-Click-Maintenance starten.

BleachBit

Bleachbit ist ein sehr einfacher Reiniger ohne zusätzliche Funktionen. Das Programm ist OpenSource, das heißt, Fachleute können den SourceCode einsehen und prüfen. Werbung und ähnliches gibt es nicht.
Download-Link
https://www.bleachbit.org/download/file/t?file=BleachBit-5.0.2-portable.zip
BleachBit herunterladen und entpacken. Im entpackten Ordner BleachBit starten und sorgfältig einstellen, danach laufen lassen.

WICHTIG: Windows erneuert SecureBoot-Zertifikate

SecureBoot ist eine Sicherheitsfunktion, die jeder Windows-Computer ab 2012 enthält. Im Jahr 2026 laufen die SecureBoot-Sicherheitszertifikate ab und werden von Microsoft (hoffentlich) automatisch erneuert. Dabei kann einiges schief gehen.
Im schlimmsten Fall kommt man nicht mehr an seine Daten.

Hier ist eine dringende Handlungsempfehlung:
1. dass eine Datensicherung durchgeführt wird
2. warum und wie der Wiederherstellungsschlüssel gesichert wird
3. wie die automatische Zertifikats-Erneuerung ermöglicht wird.


Datensicherung

Wenn solche Systemeingriffe bevorstehen wird auf jeden Fall eine Sicherung der Benutzerdaten empfohlen, am besten auf ein externes Medium bspw. eine USB-Festplatte.

Wiederherstellungsschlüssel

Falls Bitlocker bei Windows Pro oder Geräteverschlüsselung bei Windows Home aktiviert ist (bei vielen Computern voreingestellt) sind die Daten auf der Festplatte verschlüsselt. Davon merkt man im Betrieb nichts, weil Entschlüsselung beim Start und Verschlüsselung beim Beenden im Hintergrund erfolgen.

Sobald die Sicherheitszertifikate erneuert sind, kann es sein, dass Windows beim Starten den Wiederherstellungsschlüssel verlangt. Wenn dieser Wiederherstellungsschlüssel für das Gerät nicht verfügbar ist, bleiben die Dateien verschlüsselt und können nicht mehr geöffnet werden.

Wenn Sie Ihr Benutzer-Konto als Lokal-Administrator betreiben, gibt es kein Microsoft-Konto und Sie müssen Ihren Wiederherstellungsschlüssel abrufen und speichern/dokumentieren.

Wenn Sie ihr Gerät mit einem Microsoft-Konto betreiben, ist der Wiederherstellungsschlüssel bei Microsoft unter Ihrem Konto gespeichert. Allerdings brauchen Sie zum Zugang dann ein anderes Gerät und Ihre Microsoft-Anmeldedaten. Auch hier ist es also ratsam Ihren Wiederherstellungsschlüssel abzurufen und zu speichern/dokumentieren.

Wiederherstellungsschlüssel sichern

Der Wiederherstellungsschlüssel ist eine 48-stellige Zahlenfolge.

Windows Pro nennt die Verschlüsselung Bitlocker.
Den Wiederherstellungsschlüssel findet man so:
Im Suchfeld Bitlocker eingeben > Klick auf Bitlocker verwalten > Wiederherstellungsschlüssel sichern.
Von den verschiedenen Optionen wird (vom Autor dieses Beitrags) Drucken empfohlen, am besten 2 x und an unterschiedlichen Stellen aufbewahren.

Windows Home nennt die Verschlüsselung Geräteverschlüsselung.
Den Wiederherstellungsschlüssel findet man so:
cmd als Administrator starten > eingeben
Manage-bde -protectors -get %systemdrive%
Von den verschiedenen Optionen wird (vom Autor dieses Beitrags) Drucken empfohlen, am besten 2 x und an unterschiedlichen Stellen aufbewahren.

Zertifikats-Erneuerung

Prüfung und Folgerung: Ist SecureBoot aktiv?

Tasten [Windows]+[R] gleichzeitig drücken > msinfo32 eingeben > in der Tabelle die Zeile „Sicherer Start“ suchen.

Wenn dort „Aus“ steht, hat das Gerät kein SecureBoot oder SecureBoot ist nicht aktiviert. Von der Zertifikats-Erneuerung ist das Gerät nicht betroffen, aber es verwendet diese Sicherheitsoption nicht. Wenn dort „Ein“ steht, ist SecureBoot aktiv.

Voraussetzung, damit die SecureBoot-Zertifikate erneuert werden können.

Für den Austausch ist die Übermittlung der Diagnosedaten an Microsoft erforderlich.

Prüfung und Folgerung: Übermittlung der Diagnosedaten

Start (Windows-Symbol) > Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Diagnose und Feedback

Wenn dort „Ein“ steht, werden die Zertifikate automatisch erneuert. Wenn dort „Aus“ steht, ist eine ANPASSUNG erforderlich, die per Fernwartung oder am Kundenort vorgenommen werden muss.

Windows Bitlocker und Geräteverschlüsselung. Betrifft mich das?

Betrifft mich das? Vielleicht. Und was heißt das für mich?
Im schlimmsten Fall können Sie Ihren Computer nicht mehr betreiben und kommen nicht mehr an Ihre Daten.
Der Beitrag beschreibt Sofortmaßnahmen und gibt Hintergrundinformationen.

Was soll ich als Sofortmaßnahme machen?

Deaktivieren Sie Bitlocker (bei Windows … Pro)
bzw. Geräteverschlüsselung (bei Windows … Home).
Das betrifft Windows 10 ebenso wie Windows 1
1.

Ein paar Hintergrundinformationen.

Was ist Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung?

Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung verschlüsseln die Dateien auf Ihrem Computer. Das erscheint zunächst sinnvoll, weil damit Ihre Daten vor Fremdzugriff geschützt sind. Das Verschlüsseln und Entsperren erfolgt automatisch und Sie merken nichts davon.

Warum ist das jetzt ein Problem?

Zitat aus
https://www.heise.de/news/Windows-Oktober-Sicherheitsupdates-koennen-Bitlocker-Wiederherstellung-ausloesen-11068172.html
„Die Windows-Sicherheitsupdates, die Microsoft zum Oktober-Patchday verteilt hat, können dazu führen, dass beim Rechnerneustart die Bitlocker-Wiederherstellung gestartet wird. Der Startvorgang ist dann nur mit der Eingabe des Wiederherstellungsschlüssels möglich.“

Wenn dann Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung aktiviert ist, gibt es ohne Wiederherstellungsschlüssel keinen Zugang und keine Daten.

Haben Sie Ihren Wiederherstellungsschlüssel?

Nein? Damit sind Sie nicht allein, so geht es fast allen Windows-Benutzern. Und bei vielen PCs und Laptops/Notebooks ist Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung im Auslieferzustand aktiviert. Damit wären alle diese Geräte betroffen. Vorsichtshalber Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung deaktivieren.

Ist das nur bei diesem Update ein Problem?

Leider nein. Microsoft tauscht seit einiger Zeit Sicherheitszertifikate aus, die nach einer gewissen Dauer (fünf Jahre?) ungültig werden. Von dieser Umstellung kann auch der Wiederherstellungsschlüssel betroffen sein.

Wenn man aber diese Verschlüsselung verwenden will, was muss man tun?

1. Aktivieren Sie Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung.
2. Sichern Sie Ihren Wiederherstellungsschlüssel bspw. in Ihrem Microsoft-Konto oder auf einem USB-Stick oder durch Ausdrucken. Nicht auf der PC-Festplatte, sonst ist er ja verschlüsselt und Sie kommen nicht mehr ran.

Windows 10 Das Ende ist nah! UPDATE

Microsoft hat gemeldet: „Windows 10 bekommt ab 14.10.2025 keine Sicherheitsupdates mehr“. Was heißt das?
Wenn Windows keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, gilt es als unsicher und angreifbar. Natürlich kann man es weiterhin einsetzen, solange es funktioniert. Man sollte es allerdings nicht mehr für Geldangelegenheiten verwenden wie Online-Banking, -Shopping, Kreditkarten- und Zahlungs-Verwaltung.
UPDATE: Inzwischen gab es eine Verlängerung bis Oktober 2026 und danach bis Oktober 2027. Das Problem ist aber nicht gelöst, sondern nur verschoben. Dieser Beitrag zeigt auf, welche Alternativen es gibt und was dabei zu beachten ist.

Die Übergangslösung

Microsoft bietet für Benutzende im EWR (Europäischer Wirtschafts Raum) eine kostenlose Verlängerung der Sicherheitsupdates für Windows 10 um ein Jahr an. Die ESU-Registrierung (Extended Security Updates) erfordert ein Microsoft-Konto. Wenn man noch keines hat, kann man es selbst anlegen. Die Updates kann man über die Nutzung des Microsoft-Kontos abrufen. Auch dies muss immer wieder spätestens nach 60 Tagen stattfinden.

Was soll ich tun?
Welche Alternativen gibt es?

Vorsicht! Es werden gebrauchte Geräte mit Windows 11 angeboten, die jedoch die Anforderungen von Microsoft nicht erfüllen und möglicherweise nicht dauerhaft funktionieren.
Zitat Microsoft:
„Dieser PC erfüllt die Mindestsystemanforderungen für die Ausführung von Windows 11 nicht. Diese Anforderungen tragen dazu bei, eine zuverlässigere und qualitativ hochwertigere Benutzererfahrung zu gewährleisten. Die Installation von Windows 11 auf diesem PC wird nicht empfohlen und kann zu Kompatibilitätsproblemen führen. Wenn Sie mit der Installation von Windows 11 fortfahren, wird Ihr PC nicht mehr unterstützt und ist nicht mehr zum Empfang von Updates berechtigt. Schäden an Ihrem PC aufgrund unzureichender Kompatibilität fallen nicht unter die Herstellergarantie.“
Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/windows/installieren-von-windows-11-auf-ger%C3%A4ten-die-die-mindestsystemanforderungen-nicht-erf%C3%BCllen-0b2dc4a2-5933-4ad4-9c09-ef0a331518f1

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USB-Banking-Stick

Microsoft hat gemeldet: „Windows 10 bekommt ab 14.10.2025 keine Sicherheitsupdates mehr“. Was heißt das?
Wenn Windows keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, gilt es als unsicher und angreifbar. Natürlich kann man es weiterhin einsetzen, solange es funktioniert. Man sollte es allerdings nicht mehr für Geldangelegenheiten verwenden wie Online-Banking, -Shopping, Kreditkarten- und Zahlungs-Verwaltung.
UPDATE: Inzwischen gab es eine Verlängerung bis Oktober 2026 und danach bis Oktober 2027. Das Problem ist aber nicht gelöst, sondern nur verschoben.
Viele Benutzende wollen bei Windows 10 und bei ihrer „alten“ Hardware bleiben, brauchen aber für ihre Online-Geschäfte ein System, was weiterhin Sicherheitsupdates bekommt.
Dieser Beitrag zeigt, dass Sie Ihr Windows 10 behalten, aber Geldangelegenheiten auf einen USB-Stick mit Linux verlagern können.

Wie geht das?

  • Der Computer bleibt bei Windows 10, solange er funktioniert.
  • Für Geldangelegenheiten wird ein USB-Banking-Stick mit einem angepassten Linux-Betriebssystem eingesetzt.
  • Der Computer wird so eingestellt, dass er mit Windows 10 startet, wenn der USB-Banking-Stick nicht angeschlossen ist. Wenn der USB-Banking-Stick angeschlossen ist, startet der Computer vom USB-Stick.

Die Bedienung des angepassten Systems ist ähnlich wie bei Windows. Lediglich bei den Updates ist die Eingabe eines Passworts erforderlich. Man kann davon ausgehen, dass ein USB-Stick schneller als eine magnetische Festplatte, aber nicht ganz so schnell wir eine interne SSD ist.

Mit dem USB-Banking-Stick sind auch Online-Shopping und andere Online-Vorgänge möglich. Er funktioniert mit und ohne SecureBoot und kann individuell angepasst werden.

Neues Leben für ältere Hardware

Microsoft degradiert viele ältere Geräte zu Elektroschrott, weil die Leistungsanforderungen von Windows steigen, oder weil man keine Updates mehr bereitstellen will.
Dieser Beitrag zeigt, dass ältere Computer mit Linux (statt Windows) gut und sicher genutzt werden können.

Ältere Hardware

HP Pro Tablet 408 G1, ein Handheld-Computer aus dem Jahr 2015 mit Windows 8.1 Pro. Das Gerät hat gebraucht 35 Euro gekostet zzgl. 4,90 Euro Versand.
Abmessungen: 22 x 1 x 14 cm Gewicht: 400 g
CPU: Intel Atom-Z3736F 4C4T
RAM: 2 GB / eMMC: 32 GB
erweiterbar mit microSD-Karte
WLAN Bluetooth, 1 x USB2.0
1 x Audio 3,5 mm, 1 x HDMI

Was kann man damit tun?

  • Man kann das Windows 8.1 verwenden. Aber es ist veraltet und bekommt schon lange keine Updates mehr.
  • Man kann Linux installieren und das Tablet vielseitig und aktualisiert nutzen.

Linux für „ältere“ Hardware

  1. Installation von Linux MX über den USB-Anschluss.
  2. Nachinstallation der Sprachpakete „deutsch“ für LibreOffice, Firefox und Thunderbird.

Die vollständige Installation nimmt 10 von 32 GB ein, der Arbeitsspeicher lastet 1 von 2 GB aus und der (eigentlich schwache Prozessor) braucht im Leerlauf 1% mit Dateimanager 8% mit LibreOffice 15% mit Firefox 20%.

Wie sieht der MX-Linux Desktop aus?

Standard-Programme sind an Bord

Büro: Libreoffice für Text, Tabelle, Präsentation usw.
Einstellungen: Sehr übersichtlich
Grafik: Dokument-Scanner, Bild-Betrachter
Internet: Firefox, Thunderbird, PDF-Betrachter, Bit-Torrent
Multimedia: Player für Bild+Audio+Video, Internetradio, Webcam
Spiele: Ein paar wenige.
Systemeinstellungen
Zubehör: Zusatzprogramme, Taschenrechner, Backup, Update-Manager, Notizen, Passwort-Safe, Taskmanager, Datei-Explorer usw.

Wie ist die Bedienung?

Im Hochformat kann man den Touch-Bildschirm mit den Fingern bedienen. Eine Bildschirm-Tastatur – ebenfalls mit den Fingern bedienbar – ist auch an Bord. Eine Bluetooth-Tastatur mit Touchfeld kann sowohl das Hochformat als auch das Querformat bedienen. Der zehn Jahre alte Akku hält mehr als vier Stunden.

Was hat man davon?

  • Es ist ein Spielzeug. Und …
  • Es ist ein kleiner Computer, 400 g leicht, zum Mitnehmen. Er ist aktuell und für die schwache Ausstattung erstaunlich leistungsfähig. Für eBook lesen, Musik oder Podcasts hören, Videos anschauen, Smarthome steuern, einfache Spiele machen. Sogar Textverarbeitung ähnlich Word, Tabellen-Kalkulation ähnlich Excel und Präsentation ähnlich Powerpoint.

Man kann – wie Microsoft mit Windows 11 – ältere Hardware zu Elektroschrott degradieren. Besser: Man kann mit Linux älterer Hardware zu neuem Leben und sinnvoller Nutzung verhelfen.

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WindoLin – Das neue Windows?

Microsoft meldet: „Windows 10 bekommt ab (inzwischen) Oktober 2027 keine Updates mehr.“
Danach gilt Windows 10 als unsicher und sollte für Vorgänge mit Geld wie Banking, Shopping, Kreditkarten sowie für Sicherheits-relevante Vorgänge nicht mehr verwendet werden. Für ein Upgrade auf Windows 11 stellt Microsoft sehr hohe Anforderungen an die Hardware. Selbst leistungsfähige Computer, die einige Jahre alt sind, erfüllen die Anforderungen nicht. Und die bestehenden älteren Geräte? Elektroschrott? Umweltbelastung? Geldverschwendung?
Dieser Beitrag zeigt, dass ältere und moderne Computer mit Linux (statt Windows) gut, flott und sicher laufen. Unter der Haube läuft Linux, die Bedienung ist wie Windows.

Alternative: WindoLin

WindoLin ist ein Kunstwort aus Windows und Linux.
Betriebssystem MX-Linux. Aussehen+Bedienung wie Windows.

Unten in der Taskleiste Knöpfe für Herunterfahren Neustart, und Abmelden. Daneben die Schaltfläche MENU für die zahlreichen Apps und Starter für Ihre wichtigsten Programme. Rechts ein paar Icons mit Überwachungs-Funktionen sowie Datum und Zeit. Auf dem Desktop beispielsweise die Standardordner Bilder, Dokumente, Downloads, Musik und Videos ebenso Starter für wichtige Programme. Natürlich können Sie Taskleiste und Desktop selbst gestalten.

Programme für den Alltag sind an Bord

Beim Klick auf MENU öffnet sich ein Fenster, das rechts Anwendungsgebiete und links die zugehörigen Programme zeigt.

Die Dateiverwaltung zeigt links die Festplatten mit den Ordnern und links die entsprechenden Dateien. Sieht aus wie Windows und funktioniert wie Windows.

Einstellungen übersichtlich und transparent.

An Bord ist Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation von LibreOffice. Nahezu vollstädig kompatibel mit Word, Excel und Powerpoint.

Ins Internet geht man mit dem Browser Firefox, der hinsichtlich Datenschutz erheblich besser ist als Edge von Microsoft oder Chrome von Google.

Und es gibt noch viele Programme mehr, die bereits installiert sind: Kalender, PDF-Leser, Texteditor, Bildbetrachter, Bildbearbeitung, E-Mail, Fernwartung, Musik-Player, Video-Player, Taschenrechner und weitere.

Und wenn man Hilfe braucht:
Nicht verzagen, Peter fragen!
Meine Kontaktdaten:
02961 921502
info@ing-pk.de

Funktioniert WindoLin auch auf älteren Computern?

Auch ältere Computer laufen mit Linux ebenso stabil wie flott. Beispiel: Fujitsu Laptop von 2012, CPU: i5-4200M, RAM 8 GB (ginge auch mit 4 GB), SSD 250 GB. Startet mit WindoLin in 30 Sekunden. Programme starten zwischen sofort und 3 Sekunden.

Warum ist Linux sicherer?

  • MX-Linux, wie fast alle Linux-Systeme, sind OpenSource. Das heißt, der Quellcode ist zugänglich und unabhängig prüfbar.
  • Betrieb und Administration ist getrennt. Administrator-Aufgaben verlangen das Passwort und lassen sich nicht mit der Eingabe-Taste abspeisen.
  • Man braucht kein Microsoft-Konto.
    Keine Telemetrie = Datenschnüffelei.
    Keine Werbung.
  • System, Programme und Firmware sowie deren Updates kommen aus sicheren Quellen und erfolgen automatisch oder, wenn gewünscht, manuell.
  • Die Struktur von Linux weniger anfällig für Viren und Malware. Schadprogramme für Privatnutzer konzentrieren sich auf Windows.

Kann ich MX-Linux als Lifesystem testen?

  • MX-Linux herunterladen und bspw. mit Rufus auf einen USB-Stick (mind. 8 GB) schreiben.
  • PC/Laptop vom USB-Stick booten und zunächst nicht installieren, sondern ausführlich erproben.

Der Gold-Standard für die Umstellung

  • Als Festplatte eine neue SSD (SATA oder NVMe) und Kapazität (256 GB oder 512 GB oder 1 TB) besorgen.
  • Die alte Festplatte ausbauen und die neue SSD einbauen. Mit der alten Festplatte können Sie – falls erforderlich – notfalls zu Windows zurückkehren.
  • MX-Linux Installation mit der WindoLin-Bedienoberfläche.
  • Übertragen der Benutzerdaten.
  • Option: WLAN-Einstellung vor Ort, Drucker-Konfiguration, Spezialprogramme.

Was kostet die Umstellung?

  • MX-Linux einschließlich Standardprogramme ist kostenlos.
  • Eine neue SSD kostet je nach Größe zwischen 20 und 80 Euro.
  • Die Installation kostet zwischen 60 und 120 Euro.

Zum Vergleich:
Allein ein neuer Windows-Computer kostet ab 400 Euro. Die Installation mit Datenübernahme kostet ebenso 60 bis 120 Euro.
Das heißt: Sie sparen sich den neuen Computer.

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Schnelles Windows 11 Inplace-Upgrade ohne Neuinstallation

Der Laptop Lenonvo Ideapad 3 lief mit Windows 10 und erfüllt die Voraussetzungen für Windows 11. ABER Windows-Update zeigte die Meldung „Upgrade auf Windows 11“ nicht an. Eine Neuinstallation von Windows 11 kostet viel Zeit für Benutzerdaten-Sicherung, Programm-Erfassung einschließlich Lizenzen und Einstellungen , Windows-Installation und -Einstellungen, Programm-Installation und -Einstellungen, sowie Datrenrücksicherung.
Dieser Beitrag zeigt, wie man durch ein Inplace-Upgrade Zeit und Geld spart.

Lösung Inplace-Upgrade

  1. Vorsichtshalber Benutzerdaten-Sicherung.
  2. Download von Windows 11 als iso-Datei.
  3. Entpacken der iso-Datei bspw. mit 7zip.
  4. Start der entpackten Datei setup.exe.
  5. Automatischer Neustart.

Überraschung

  • Nach 30 Minuten war das Upgrade auf Windows 11 fertig.
  • Alle vorher installierten Programme waren da.
  • Alle Benutzerdaten waren da.

Dieses Verfahren „Inplace-Upgrade“ ist sicherer und schneller als das Upgrade über Windows-Update, weil die Daten nicht über das Internet geladen werden müssen, sondern lokal in der heruntergeladenen Windows iso-Datei lokal gespeichert sind.

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Was ist Windows?

Windows ist ein proprietäres Betriebssystem von Microsoft.

Propietär bedeutet, dass es nur vom Hersteller geschrieben und gelesen werden kann. Das Gegenteil ist „Open Source“. Hier kann man den Sourcecode (also die Programmierung in lesbarem Text) lesen und prüfen.

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Datenschutz bei Microsoft und Co

In diesem Beitrag beklage ich mich über den Datenschutz von Microsoft. Aber dies ist nur beispielhaft für den Datenschutz vieler, vermutlich aller Internetkonzerne. Microsoft ist nicht allein, sondern in „guter“ Gesellschaft von Google, Facebook, WhatsApp, Instagram, Tiktok und vielen mehr.

Wenn die Datenschutzerklärung mit den Worten beginnt: „Wir nehmen Ihren Datenschutz ernst …“, oder ähnlich, dann weiß ich, dass eine Erklärung folgt, die vermutlich kein normaler Mensch jemals liest, geschweige denn jemals versteht.

Die Datenschutzerklärung von Microsoft ist in Deutsch unter
https://privacy.microsoft.com/de-de/privacystatement
und umfasst – raten Sie mal: 3.286 Wörter. Ja, es ist mehrmals das Wort „Seitenanfang“ dabei, das ich abziehen muss.

Ach so: Es gibt auch noch etwa 10 Klicks auf „Weitere Informationen“. und nun umfasst die
Datenschutzerklärung von Microsoft – raten Sie mal:
39.174 Wörter.
In Worten: Neununddreißigtausendeinhundertvierundsiebzig.
Ja, ein paar kann man abziehen. Aber zum Ausgleich gibt es noch weitere Links zu den Besonderheiten zum Datenschutz in den USA und sonstige Erläuterungen. Ja, ein paar gelten nicht für Privatpersonen, aber wie soll ich mich da durchfinden.

Stand: März 2024. Das Datum ist wichtig, weil Microsoft die Datenschutzerklärung ändern kann. Sie bekommen dann eine Nachricht, sinngemäß „Wir passen unseren Datenschutz an – hier ist der Link zu unserer neuen Datenschutzerklärung. Sie tritt am xx.xx.xxxx in Kraft. Wenn Sie nicht einverstanden sind, können Sie bis dahin Ihre Daten sichern und Ihr Konto auflösen.“

Am Anfang steht: „Der Schutz Ihrer Daten ist uns sehr wichtig.“,
aber das empfinde ich als blanken Hohn.