CCleaner für Windows überflüssig?

Jede Nutzung von Windows hinterlässt Dateien und Eintragungen. Diese Reste sind meist unnötig, belasten den Computer und sind ein Problem für den Schutz der persönlichen Daten.
Ein beliebtes Werkzeug, um den Computer zu reinigen war CCleaner. Leider gab es in der Vergangenheit Ausspähung von Nutzerdaten, Schadprogramme und zunehmend Werbung sowie Aufdrängen von weiteren Programmen. Mit Version 7 hat der Hersteller zwar die Oberfläche neu gestaltet, aber den Funktionsumfang der kostenlosen Version reduziert.

Empfehlung
CCleaner 7 deinstallieren.
Alternative installieren
Vorversion CCleaner 6.39 portable
Glary Utilities 6 portable
BleachBit

Vorversion CCleaner 6.39 portable

Für Leute, die gerne bei CCLeaner bleiben. Version 6.39 ist die letzte vor Version 7. Die portable Version muss man nicht installieren, sie speichert ihre Einstellungen im eigenen Ordner.
Download-Link
https://download.ccleaner.com/portable/ccsetup639.zip
Die Datei entpacken, den entpackten Ordner öffnen und CCleaner64.exe starten. Die Einstellungen sorgfältig wählen, insbesondere automatische Updates deaktivieren.

Glary Utilities 6 portable

Glary Utilities hat einen größeren Funktionsumfang als CCleaner und enthält sowohl klassische Reiniger, als auch Systempflege und Dienstprogramme. Auch Glary Utilities wirbt für Kaufversionen, aber der Umfang der kostenlosen Version ist sehr gut. Es gibt keine Werbung oder Aufdrängen von weiteren Programmen. Die portable Version muss man nicht installieren, sie speichert ihre Einstellungen im eigenen Ordner.
Download-Link
https://download.glarysoft.com/guportable.exe
Die Datei starten; sie entpackt sich selbst. Integrator.exe starten und 1-Click-Maintenance wählen. Das Settings-Symbol anklicken und sorgfältig einstellen. Automatische Reinigung anklicken und 1-Click-Maintenance starten.

BleachBit

Bleachbit ist ein sehr einfacher Reiniger ohne zusätzliche Funktionen. Das Programm ist OpenSource, das heißt, Fachleute können den SourceCode einsehen und prüfen. Werbung und ähnliches gibt es nicht.
Download-Link
https://www.bleachbit.org/download/file/t?file=BleachBit-5.0.2-portable.zip
BleachBit herunterladen und entpacken. Im entpackten Ordner BleachBit starten und sorgfältig einstellen, danach laufen lassen.

WICHTIG: Windows erneuert SecureBoot-Zertifikate

SecureBoot ist eine Sicherheitsfunktion, die jeder Windows-Computer ab 2012 enthält. Im Jahr 2026 laufen die SecureBoot-Sicherheitszertifikate ab und werden von Microsoft (hoffentlich) automatisch erneuert. Dabei kann einiges schief gehen.
Im schlimmsten Fall kommt man nicht mehr an seine Daten.

Hier ist eine dringende Handlungsempfehlung:
1. dass eine Datensicherung durchgeführt wird
2. warum und wie der Wiederherstellungsschlüssel gesichert wird
3. wie die automatische Zertifikats-Erneuerung ermöglicht wird.


Datensicherung

Wenn solche Systemeingriffe bevorstehen wird auf jeden Fall eine Sicherung der Benutzerdaten empfohlen, am besten auf ein externes Medium bspw. eine USB-Festplatte.

Wiederherstellungsschlüssel

Falls Bitlocker bei Windows Pro oder Geräteverschlüsselung bei Windows Home aktiviert ist (bei vielen Computern voreingestellt) sind die Daten auf der Festplatte verschlüsselt. Davon merkt man im Betrieb nichts, weil Entschlüsselung beim Start und Verschlüsselung beim Beenden im Hintergrund erfolgen.

Sobald die Sicherheitszertifikate erneuert sind, kann es sein, dass Windows beim Starten den Wiederherstellungsschlüssel verlangt. Wenn dieser Wiederherstellungsschlüssel für das Gerät nicht verfügbar ist, bleiben die Dateien verschlüsselt und können nicht mehr geöffnet werden.

Wenn Sie Ihr Benutzer-Konto als Lokal-Administrator betreiben, gibt es kein Microsoft-Konto und Sie müssen Ihren Wiederherstellungsschlüssel abrufen und speichern/dokumentieren.

Wenn Sie ihr Gerät mit einem Microsoft-Konto betreiben, ist der Wiederherstellungsschlüssel bei Microsoft unter Ihrem Konto gespeichert. Allerdings brauchen Sie zum Zugang dann ein anderes Gerät und Ihre Microsoft-Anmeldedaten. Auch hier ist es also ratsam Ihren Wiederherstellungsschlüssel abzurufen und zu speichern/dokumentieren.

Wiederherstellungsschlüssel sichern

Der Wiederherstellungsschlüssel ist eine 48-stellige Zahlenfolge.

Windows Pro nennt die Verschlüsselung Bitlocker.
Den Wiederherstellungsschlüssel findet man so:
Im Suchfeld Bitlocker eingeben > Klick auf Bitlocker verwalten > Wiederherstellungsschlüssel sichern.
Von den verschiedenen Optionen wird (vom Autor dieses Beitrags) Drucken empfohlen, am besten 2 x und an unterschiedlichen Stellen aufbewahren.

Windows Home nennt die Verschlüsselung Geräteverschlüsselung.
Den Wiederherstellungsschlüssel findet man so:
cmd als Administrator starten > eingeben
Manage-bde -protectors -get %systemdrive%
Von den verschiedenen Optionen wird (vom Autor dieses Beitrags) Drucken empfohlen, am besten 2 x und an unterschiedlichen Stellen aufbewahren.

Zertifikats-Erneuerung

Prüfung und Folgerung: Ist SecureBoot aktiv?

Tasten [Windows]+[R] gleichzeitig drücken > msinfo32 eingeben > in der Tabelle die Zeile „Sicherer Start“ suchen.

Wenn dort „Aus“ steht, hat das Gerät kein SecureBoot oder SecureBoot ist nicht aktiviert. Von der Zertifikats-Erneuerung ist das Gerät nicht betroffen, aber es verwendet diese Sicherheitsoption nicht. Wenn dort „Ein“ steht, ist SecureBoot aktiv.

Voraussetzung, damit die SecureBoot-Zertifikate erneuert werden können.

Für den Austausch ist die Übermittlung der Diagnosedaten an Microsoft erforderlich.

Prüfung und Folgerung: Übermittlung der Diagnosedaten

Start (Windows-Symbol) > Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Diagnose und Feedback

Wenn dort „Ein“ steht, werden die Zertifikate automatisch erneuert. Wenn dort „Aus“ steht, ist eine ANPASSUNG erforderlich, die per Fernwartung oder am Kundenort vorgenommen werden muss.

Windows Bitlocker und Geräteverschlüsselung. Betrifft mich das?

Betrifft mich das? Vielleicht.

Und was heißt das für mich? Im schlimmsten Fall können Sie Ihren Computer nicht mehr betreiben und kommen nicht mehr an Ihre Daten.

Der Beitrag beschreibt Sofortmaßnahmen und gibt Hintergrundinformationen.

Was soll ich als Sofortmaßnahme machen?

Deaktivieren Sie Bitlocker (bei Windows … Pro)
bzw. Geräteverschlüsselung (bei Windows … Home).
Das betrifft Windows 10 ebenso wie Windows 1
1.


Ein paar Hintergrundinformationen.

Was ist Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung?

Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung verschlüsseln die Dateien auf Ihrem Computer. Das erscheint zunächst sinnvoll, weil damit Ihre Daten vor Fremdzugriff geschützt sind. Das Verschlüsseln und Entsperren erfolgt automatisch und Sie merken nichts davon.

Warum ist das jetzt ein Problem?

Zitat aus
https://www.heise.de/news/Windows-Oktober-Sicherheitsupdates-koennen-Bitlocker-Wiederherstellung-ausloesen-11068172.html
„Die Windows-Sicherheitsupdates, die Microsoft zum Oktober-Patchday verteilt hat, können dazu führen, dass beim Rechnerneustart die Bitlocker-Wiederherstellung gestartet wird. Der Startvorgang ist dann nur mit der Eingabe des Wiederherstellungsschlüssels möglich.“

Wenn dann Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung aktiviert ist, gibt es ohne Wiederherstellungsschlüssel keinen Zugang und keine Daten.

Haben Sie Ihren Wiederherstellungsschlüssel?

Nein? Damit sind Sie nicht allein, so geht es fast allen Windows-Benutzern. Und bei vielen PCs und Laptops/Notebooks ist Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung im Auslieferzustand aktiviert. Damit wären alle diese Geräte betroffen. Vorsichtshalber Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung deaktivieren.

Ist das nur bei diesem Update ein Problem?

Leider nein. Microsoft tauscht seit einiger Zeit Sicherheitszertifikate aus, die nach einer gewissen Dauer (fünf Jahre?) ungültig werden. Von dieser Umstellung kann auch der Wiederherstellungsschlüssel betroffen sein.

Wenn man aber diese Verschlüsselung verwenden will, was muss man tun?

1. Aktivieren Sie Bitlocker bzw. Geräteverschlüsselung.
2. Sichern Sie Ihren Wiederherstellungsschlüssel bspw. in Ihrem Microsoft-Konto oder auf einem USB-Stick oder durch Ausdrucken. Nicht auf der PC-Festplatte, sonst ist er ja verschlüsselt und Sie kommen nicht mehr ran.

Windows 10 Das Ende ist nah! UPDATE 25.10.25

Microsoft hat gemeldet: „Windows 10 bekommt ab 14.10.2025 keine Sicherheitsupdates mehr“.

Was heißt das? Wenn Windows keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, gilt es als unsicher und angreifbar. Natürlich kann man es weiterhin einsetzen, solange es funktioniert. Man sollte es allerdings
nicht mehr für Geldangelegenheiten verwenden wie Online-Banking, -Shopping, Kreditkarten- und Zahlungs-Verwaltung.

UPDATE 05.10.2025 und 25.10.2025

Was soll ich tun? Welche Alternativen gibt es?

Vorsicht! Es werden gebrauchte Geräte mit Windows 11 angeboten, die jedoch die Anforderungen von Microsoft nicht erfüllen und möglicherweise nicht dauerhaft funktionieren.
Zitat Microsoft:
„Dieser PC erfüllt die Mindestsystemanforderungen für die Ausführung von Windows 11 nicht. Diese Anforderungen tragen dazu bei, eine zuverlässigere und qualitativ hochwertigere Benutzererfahrung zu gewährleisten. Die Installation von Windows 11 auf diesem PC wird nicht empfohlen und kann zu Kompatibilitätsproblemen führen. Wenn Sie mit der Installation von Windows 11 fortfahren, wird Ihr PC nicht mehr unterstützt und ist nicht mehr zum Empfang von Updates berechtigt. Schäden an Ihrem PC aufgrund unzureichender Kompatibilität fallen nicht unter die Herstellergarantie.“
Quelle: https://support.microsoft.com/de-de/windows/installieren-von-windows-11-auf-ger%C3%A4ten-die-die-mindestsystemanforderungen-nicht-erf%C3%BCllen-0b2dc4a2-5933-4ad4-9c09-ef0a331518f1

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Windows 10 Verlängerung funktioniert

Microsoft hat gemeldet: „Windows 10 bekommt ab 14.10.2025 keine Sicherheitsupdates mehr“.

Was heißt das? Wenn Windows keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, gilt es als unsicher und angreifbar. Natürlich kann man es weiterhin einsetzen, solange es funktioniert. Man sollte es allerdings
nicht mehr für Geldangelegenheiten verwenden wie Online-Banking, -Shopping, Kreditkarten- und Zahlungs-Verwaltung.

Das ESU-Programm (Extended Secirity Updates) läuft.

Nun hat Microsoft bekannt gegeben, dass es eine kostenlose Verlängerung der Sicherheitsupdates für Windows 10 um ein weiteres Jahr gibt: Das ESU-Programm.

Voraussetzungen sind:

  • Alle bisherigen Sicherheitsupdates sind installiert.
  • Anmeldung mit Microsoft-Konto als Administrator.
  • Registrierung für das ESU-Programm innerhalb von 60 Tagen nach dem 14.10.25 und Aufruf der Updates.
  • Erneuter Abruf von Updates innerhalb von jeweils 60 Tagen.

Falls dies nicht funktioniert, gibt es eine besondere Befehlsfolge zur Reparatur.

USB-Banking-Stick

Microsoft hat gemeldet: „Windows 10 bekommt ab 14.10.2025 keine Sicherheitsupdates mehr“. Wenn Windows keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, gilt es als unsicher und angreifbar. Natürlich kann man es weiterhin einsetzen, solange es funktioniert. Man sollte es allerdings nicht mehr für Geldangelegenheiten verwenden wie Online-Banking, -Shopping, Kreditkarten- und Zahlungs-Verwaltung.

Viele Benutzende wollen bei Windows 10 und bei ihrer „alten“ Hardware bleiben, brauchen aber für ihre Online-Geschäfte ein System, was weiterhin Sicherheitsupdates bekommt.

Eine Möglichkeit ist:

  • Der Computer bleibt bei Windows 10, solange er funktioniert.
  • Für Geldangelegenheiten wird ein USB-Banking-Stick mit einem angepassten Linux-Betriebssystem eingesetzt.
  • Der Computer wird so eingestellt, dass er mit Windows 10 startet, wenn der USB-Banking-Stick nicht angeschlossen ist. Wenn der USB-Banking-Stick angeschlossen ist, startet der Computer vom USB-Stick.

Die Bedienung des angepassten Systems ist ähnlich wie bei Windows. Lediglich bei den Updates ist die Eingabe eines Passworts erforderlich. Man kann davon ausgehen, dass ein USB-Stick schneller als eine magnetische Festplatte, aber nicht ganz so schnell wir eine interne SSD ist.

Mit dem USB-Banking-Stick sind auch Online-Shopping und andere Online-Vorgänge möglich. Er funktioniert mit und ohne SecureBoot und kann individuell angepasst werden.

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Neues Leben für ältere Hardware

Ältere Hardware

HP Pro Tablet 408 G1, ein Handheld-Computer aus dem Jahr 2015 mit Windows 8.1 Pro. Das Gerät hat gebraucht 35 Euro gekostet zzgl. 4,90 Euro Versand.
Abmessungen: 22 x 1 x 14 cm Gewicht: 400 g
CPU: Intel Atom-Z3736F 4C4T
RAM: 2 GB / eMMC: 32 GB
erweiterbar mit microSD-Karte
WLAN Bluetooth, 1 x USB2.0
1 x Audio 3,5 mm, 1 x HDMI

Was kann man damit tun?

  • Man kann das Windows 8.1 verwenden. Aber es ist veraltet und bekommt schon lange keine Updates mehr.
  • Man kann Linux installieren und das Tablet vielseitig und aktualisiert nutzen.

Linux für „ältere“ Hardware

  1. Installation von Linux MX-23.6_x64 über den USB-Anschluss.
  2. Nachinstallation der Sprachpakete „deutsch“ für LibreOffice, Firefox und Thunderbird.

Die vollständige Installation nimmt 10 von 32 GB ein, der Arbeitsspeicher lastet 1 von 2 GB aus und der (eigentlich schwache Prozessor) braucht im Leerlauf 1% mit Dateimanager 8% mit LibreOffice 15% mit Firefox 20%.

Wie sieht der MX-Linux Desktop aus?

Alle Standard-Programme sind an Bord

Büro: Libreoffice für Text, Tabelle, Präsentation usw.
Einstellungen: Sehr übersichtlich
Grafik: Dokument-Scanner, Bild-Betrachter
Internet: Firefox, Thunderbird, PDF-Betrachter, Bit-Torrent
Multimedia: Player für Bild+Audio+Video, Internetradio, Webcam
Spiele: Ein paar wenige.
Systemeinstellungen
Zubehör: Zusatzprogramme, Taschenrechner, Backup, Update-Manager, Notizen, Passwort-Safe, Taskmanager, Datei-Explorer usw.

Wie ist die Bedienung?

Im Hochformat kann man den Touch-Bildschirm mit den Fingern bedienen. Eine Bildschirm-Tastatur – ebenfalls mit den Fingern bedienbar – ist auch an Bord. Eine Bluetooth-Tastatur mit Touchfeld kann sowohl das Hochformat als auch das Querformat bedienen. Der zehn Jahre alte Akku hält mehr als vier Stunden.

Was hat man davon?

  • Es ist ein Spielzeug. Und …
  • Es ist ein kleiner Computer, 400 g leicht, zum Mitnehmen. Er ist aktuell und für die schwache Ausstattung erstaunlich leistungsfähig. Für eBook lesen, Musik oder Podcasts hören, Videos anschauen, Smarthome steuern, einfache Spiele machen. Sogar Textverarbeitung ähnlich Word, Tabellen-Kalkulation ähnlich Excel und Präsentation ähnlich Powerpoint.
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WindoLin – Das neue Windows?

Update: Inzwischen gibt es eine kostenlose Verlängerung um ein Jahr, jedoch nur mit Microsoft-Konto und ESU-Registrierung.

Für ein Upgrade auf Windows 11 stellt Microsoft sehr hohe Anforderungen an die Hardware. Selbst leistungsfähige Computer, die einige Jahre alt sind, erfüllen die Anforderungen nicht.
Und die bestehenden guten, älteren Geräte?
Elektroschrott? Umweltbelastung? Geldverschwendung?

Alternative: WindoLin

WindoLin ist ein Kunstwort aus Windows und Linux.
Betriebssystem MX-Linux. Aussehen+Bedienung wie Windows.

Unten in der Taskleiste Knöpfe für Herunterfahren Neustart, und Abmelden. Daneben die Schaltfläche MENU für die zahlreichen Apps und Starter für Ihre wichtigsten Programme. Rechts ein paar Icons mit Überwachungs-Funktionen sowie Datum und Zeit. Auf dem Desktop beispielsweise die Standardordner Bilder, Dokumente, Downloads, Musik und Videos ebenso Starter für wichtige Programme. Natürlich können Sie Taskleiste und Desktop selbst gestalten.

Programme für den Alltag sind an Bord

Beim Klick auf MENU öffnet sich ein Fenster, das rechts Anwendungsgebiete und links die zugehörigen Programme zeigt.

Die Dateiverwaltung zeigt links die Festplatten mit den Ordnern und links die entsprechenden Dateien. Sieht aus wie Windows und funktioniert wie Windows.

Einstellungen übersichtlich und transparent.

An Bord ist Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation von LibreOffice. Nahezu vollstädig kompatibel mit Word, Excel und Powerpoint.

Ins Internet geht man mit dem Browser Firefox, der hinsichtlich Datenschutz erheblich besser ist als Edge von Microsoft oder Chrome von Google.

Und es gibt noch viele Programme mehr, die bereits installiert sind: Kalender, PDF-Leser, Texteditor, Bildbetrachter, Bildbearbeitung, E-Mail, Fernwartung, Musik-Player, Video-Player, Taschenrechner und weitere.

Und wenn man Hilfe braucht:
Nicht verzagen, Peter fragen!
Meine Kontaktdaten:
02961 921502
info@ing-pk.de

Funktioniert WindoLin auch auf älteren Computern?

Auch ältere Computer laufen mit Linux ebenso stabil wie flott. Beispiel: Fujitsu Laptop von 2012, CPU: i5-4200M, RAM 8 GB (ginge auch mit 4 GB), SSD 250 GB. Startet mit WindoLin in 30 Sekunden. Programme starten zwischen sofort und 3 Sekunden.

Warum ist Linux sicherer?

  • MX-Linux, wie fast alle Linux-Systeme, sind OpenSource. Das heißt, der Quellcode ist zugänglich und unabhängig prüfbar.
  • Betrieb und Administration ist getrennt. Administrator-Aufgaben verlangen das Passwort und lassen sich nicht mit der Eingabe-Taste abspeisen.
  • Man braucht kein Microsoft-Konto.
    Keine Telemetrie = Datenschnüffelei.
    Keine Werbung.
  • System, Programme und Firmware sowie deren Updates kommen aus sicheren Quellen und erfolgen automatisch oder, wenn gewünscht, manuell.
  • Die Struktur von Linux weniger anfällig für Viren und Malware. Schadprogramme für Privatnutzer konzentrieren sich auf Windows.

Kann ich MX-Linux als Lifesystem testen?

  • MX-Linux herunterladen und bspw. mit Rufus auf einen USB-Stick (mind. 8 GB) schreiben.
  • PC/Laptop vom USB-Stick booten und zunächst nicht installieren, sondern ausführlich erproben.

Der Gold-Standard für die Umstellung

  • Als Festplatte eine neue SSD (SATA oder NVMe) und Kapazität (256 GB oder 512 GB oder 1 TB) besorgen.
  • Die alte Festplatte ausbauen und die neue SSD einbauen. Mit der alten Festplatte können Sie – falls erforderlich – notfalls zu Windows zurückkehren.
  • MX-Linux Installation mit der WindoLin-Bedienoberfläche.
  • Übertragen der Benutzerdaten.
  • Option: WLAN-Einstellung vor Ort, Drucker-Konfiguration, Spezialprogramme.

Was kostet die Umstellung?

  • MX-Linux einschließlich Standardprogramme ist kostenlos.
  • Eine neue SSD kostet je nach Größe zwischen 20 und 80 Euro.
  • Die Installation kostet zwischen 60 und 120 Euro.

Zum Vergleich:
Allein ein neuer Windows-Computer kostet ab 400 Euro. Die Installation mit Datenübernahme kostet ebenso 60 bis 120 Euro.
Das heißt: Sie sparen sich den neuen Computer.

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Schnelles Windows 11 Inplace-Upgrade ohne Neuinstallation

Der Laptop Lenonvo Ideapad 3 lief mit Windows 10 und erfüllt die Voraussetzungen für Windows 11. ABER Windows-Update zeigte die Meldung „Upgrade auf Windows 11“ nicht an.

Eine Neuinstallation von Windows 11 kostet viel Zeit für Benutzerdaten-Sicherung, Programm-Erfassung einschließlich Lizenzen und Einstellungen , Windows-Installation und -Einstellungen, Programm-Installation und -Einstellungen, sowie Datrenrücksicherung.

Lösung Inplace-Upgrade

  1. Vorsichtshalber Benutzerdaten-Sicherung.
  2. Download von Windows 11 als iso-Datei.
  3. Entpacken der iso-Datei bspw. mit 7zip.
  4. Start der entpackten Datei setup.exe.
  5. Automatischer Neustart.

Überraschung

  • Nach 30 Minuten war das Upgrade auf Windows 11 fertig.
  • Alle vorher installierten Programme waren da.
  • Alle Benutzerdaten waren da.

Dieses Verfahren „Inplace-Upgrade“ ist sicherer und schneller als das Upgrade über Windows-Update, weil die Daten nicht über das Internet geladen werden müssen, sondern lokal in der heruntergeladenen Windows iso-Datei lokal gespeichert sind.

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Problem mit Intel i-Prozessoren Generation 13 und 14

Stand: 2025-01-16

Problem „Vmin Shift Instability“

  • Vorzeitige Alterung und Ausfall des Prozessors.

Eingrenzung

  • Betroffen: Intel Desktop i-Prozessoren der Gen.13 und 14.
  • Nicht betroffen: Intel Mobil i-Prozessoren der Gen.13 und 14 sowie andere i-Generationen.

Ursachen

Zu hohe Spannung am Prozessor.

  1. Stromversorgungseinstellungen, die Intels Spezifikationen überschreiten.
  2. Der eTVB-Algorithmus, der Intel i9-Prozessoren auch bei hoher Temperatur effiziente Leistung ermöglicht.
  3. Der SVID-Algorithmus, der über längere Zeiträume hinweg zu hohe Spannung anfordert.
  4. Erhöhte Kernspannungsanforderungen während Phasen des Leerlaufs oder verminderter Aktivität.

Unabhängig davon, was diese mystischen Begriffe bedeuten, müssen zwei Bereiche angepasst werden: Das BIOS/UEFI mit den Stromversorgungseinstellungen (Punkt 1) und den Intel-Microcode für den Prozessor (Punkt 2, 3, 4). Siehe Lösung.

Ist mein System betroffen?

Identifizierung über regedit.exe

Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System\CentralProcessor\0
ProcessorNameString (betroffen i…-13… i…-14… Desktop-Prozessoren)
Firmware Record Version (Sollwert derzeit: 0x12b oder 0x0000012b)

Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System\BIOS
BIOS-Version (Sollwert nach Gerätehersteller-Angaben zu diesem Problem)

oder in das Suchfeld der Taskleiste msinfo eingeben und Systeminformationen mit Enter bestätigen

Processor (betroffen i…-13… i…-14… Desktop-Prozessoren)
Die Firmware-/Microcode-Version ist hier nicht erkennbar.

BIOS-Version (Sollwert nach Gerätehersteller-Angaben)

oder für erfahrene Benutzende das Tool HWINFO64 (Download www.hwinfo.com/download/ Empfehlung: Version Portable).

Lösung

  • BIOS-Update
    Das BIOS-Update muss der Gerätehersteller bereitstellen und der Gerätenutzer einspielen. Vorher Datensicherung machen!
  • CPU-Microcode-Update
    Das Update kommt automatisch mit den Windows-Updates.

Die Lösung repariert den Prozessor nicht,
sondern stoppt nur die weitere Überlastung.

Bei Prozessor-Ausfall oder vorbeugendem Austausch
Kontakt mit dem Gerätehersteller und/oder Intel.

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